Ein dramatischer Vormittag auf der kroatischen Insel Krk: In der Küstenstadt Omišalj ist ein schweres Feuer ausgebrochen, das gleich mehrere Wasserfahrzeuge völlig zerstört hat. Die extrem starken Winde machten den Einsatzkräften schwer zu schaffen.
Was ist passiert?
Gegen 11:00 Uhr vormittags kam es in Omišalj zu einem verheerenden Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus und erfasste insgesamt sechs Boote. Die dichte, schwarze Rauchwolke, die über dem Hafen aufstieg, war schon aus großer Entfernung zu sehen und sorgte bei Anwohnern für große Besorgnis.
Sturmwinde als größte Herausforderung
Die Löscharbeiten gestalteten sich von Beginn an als äußerst kompliziert. Der Grund dafür: die berüchtigte Bora. Der extrem starke Nordostwind, der im Bereich der nahen Krk-Brücke in Böen Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreichte, fachte die Flammen immer wieder an. Für die Feuerwehrleute war es ein Kampf gegen die Elemente, da der Wind das gezielte Löschen fast unmöglich machte.
Feuerwehr bringt Lage unter Kontrolle
Trotz der widrigen und gefährlichen Bedingungen leisteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Krk (JVP Grada Krka) ganze Arbeit. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen, das Feuer am frühen Nachmittag unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und den Einsatzkräften freie Bahn zu schaffen, musste die Polizei die angrenzende Straße „Stran“ vorübergehend sperren.

Wie geht es nun weiter?
Während das Schlimmste vorerst abgewendet ist, stehen die genauen Hintergründe der Katastrophe noch nicht fest. Was genau das Feuer ausgelöst hat und wie hoch der entstandene Sachschaden an den sechs Booten tatsächlich ist, bleibt vorerst unklar. Sobald der Bereich komplett gesichert ist, wird die Polizei mit den detaillierten Ermittlungen und der Spurensicherung vor Ort beginnen.
