Es war eine Nacht, die den Einsatzkräften alles abverlangte. Am 3. März um 21:51 Uhr riss der Alarm die Kameraden des Feuerwehr-Operativzentrums Dugi Rat aus der Ruhe: Schiffbrand im Hafen von Bajnice! Was auf den ersten Blick wie ein einzelner Brandherd wirkte, entpuppte sich schnell als ein hochemotionaler und technisch extrem anspruchsvoller Einsatz. Der Grund: Die besondere Lage im Hafen von Bajnice.
Die größte Herausforderung: Ein Hafen voller Werte
Bajnice ist bekannt für seine beeindruckende Flotte an Schiffen. Als die ersten Kräfte – 25 Mitglieder mit 6 Fahrzeugen – am Einsatzort eintrafen, bot sich ein gefährliches Bild. Das brennende Schiff befand sich in einem fortgeschrittenen Brandstadium.
Die größte Gefahr war jedoch das Domino-Prinzip: In der engen Struktur des Hafens liegen die Schiffe oft Bord an Bord. Ein Übergreifen der Flammen hätte eine Katastrophe für den gesamten Hafen und die Lebensgrundlage vieler Besitzer bedeutet.
Strategischer Kampf gegen Hitze und Bauweise
Die Sicherung der unzähligen anderen Boote im Hafen war eine enorme Herausforderung. Die spezifische Bauweise des brennenden Schiffes und die enorme Hitzeentwicklung machten es schwer, den Brandherd direkt zu bekämpfen, ohne die umliegenden Schiffe zu gefährden.
Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens gelang es jedoch, eine Schutzbarriere aufzubauen. Während der Kernbrand unter schwierigsten Bedingungen bekämpft wurde, lag ein Hauptaugenmerk der Trupps darauf, die angrenzenden Schiffe durch gezielte Kühlung und Absicherung vor dem Flammenraub zu bewahren.
Schulterschluss der Region
Ein Einsatz dieser Größenordnung ist nur im Team bewältigbar. Um die Sicherheit des Hafens so schnell wie möglich zu gewährleisten, wurde Verstärkung angefordert:
- Vatrogasci Omiš & Vatrogasci Gata
- Vatrogasci Kučiće
- JVP Općine Podstrana & DVD Podstrana
Ihr schneller Einsatz und eure Professionalität haben dazu beigetragen, dass die Sicherheit der Hafenanlage in kürzester Zeit wiederhergestellt werden konnte.
Status Quo: Wachsamkeit nach dem Feuer
Obwohl das Hauptfeuer gelöscht ist, bleibt die Lage intensiv. Mitglieder der Feuerwehr sind nach wie vor vor Ort, um die Brandstelle zu überwachen. Sie stellen sicher, dass durch die verwinkelte Bauweise des Schiffes keine verborgenen Glutnester erneut auflodern.
Informationen aus dem Bericht der Feuerwehr Dugi Rat


