Wenn eines der größten Boulevardblätter Großbritanniens, “The Sun“, eine kleine kroatische Insel als „geheimes Paradies“ und „Ort wie aus dem Märchen“ bezeichnet, dann horcht die Reisewelt auf. Die Briten haben ein Juwel in der Adria entdeckt, das uns eigentlich schon lange zu Füßen liegt: Zlarin.
Was hat die Redakteure von der Insel so begeistert? Hier ist der Check zum Bericht:
Ein Leben ohne Motorenlärm
Der Hauptgrund für das „Märchen-Feeling“, das The Sun beschreibt, ist das strikte Autoverbot. Auf Zlarin gibt es keinen Verkehr, keine Hupen und keine Abgase. Stattdessen hört man das Meer, den Wind in den Pinien und das Klappern von Fahrrädern. Für die britischen Journalisten ist dies der ultimative Kontrast zum hektischen Stadtleben – eine Welt, in der die Zeit vor 50 Jahren stehen geblieben zu sein scheint.
Kulinarische Geheimtipps: Pizza und Folk-Rock
In ihrem Bericht nennt The Sun sogar konkrete Lieblingsplätze, die man nicht verpassen sollte:
- Bar Fingnac: Hier gibt es laut dem Bericht „riesige Pizzen“, die perfekt für einen Strandtag sind.
- Pasarela: Ein Ort, der für seine entspannte Atmosphäre und die Vorliebe für Folk-Rock-Musik gelobt wird – der Inbegriff dalmatinischer Gelassenheit.
Das Gold der Adria: Die Korallen-Tradition
Besonders fasziniert zeigten sich die Briten von der jahrhundertealten Tradition der Korallenverarbeitung. Seit dem 14. Jahrhundert gewinnen die Inselbewohner rote Korallen aus der Tiefe. Dem Volksglauben nach schützen diese vor Krankheiten – ein Stück Magie, das Zlarin den Beinamen „Goldene Insel“ eingebracht hat. Wer heute die kleinen Werkstätten besucht, kann den Handwerkern bei ihrer präzisen Arbeit zusehen.
Der Blick vom Klepac
Für Aktivurlauber empfiehlt der Bericht den Aufstieg zum Klepac, dem höchsten Punkt der Insel (169 Meter). Von dort oben hat man einen spektakulären Panoramablick über den Kanal von Šibenik und die glitzernde Inselwelt – laut The Sun der perfekte Fotospot.
Mehr als nur Strand: Die Kombi mit Šibenik
Interessanterweise rät The Sun den Lesern, den Inseltrip unbedingt mit einem Besuch in Šibenik zu verbinden. Die Zeitung lobt Šibenik als die „älteste kroatische Stadt an der Adria“ und hebt die zwei UNESCO-Weltkulturerbe-Denkmäler hervor. Die Kombination aus der Ruhe Zlarins und der historischen Pracht Šibeniks macht die Region für die britischen Medien zum Top-Reiseziel.
So einfach kommt ihr ins Paradies
Laut dem britischen Guide ist die Anreise denkbar unkompliziert:
- Flug nach Split oder Zadar.
- Eine kurze Fahrt nach Šibenik.
- Mit der Fähre in nur 20 Minuten rüber nach Zlarin (die Überfahrt kostet nur ca. 2 bis 4 Euro!).
Für Bootsfahrer ist die Anreise natürlich noch weit einfacher – an der großen Dorfmole ist praktisch immer Platz!
Tipp: Wenn eine internationale Zeitung wie The Sun Zlarin zum neuen Sehnsuchtsort erklärt, wird es Zeit, selbst (wieder) einmal hinzufahren.
Allerdings würden wir empfehlen, unbedingt die Vor- oder Nachsaison ins Auge zu fassen: zu der Zeit könnt ihr die Magie der Inseldörfer pur und ohne Störeinflüsse erleben 😉
