Schock in Jelsa: Handgranate und Munition im Wasser entdeckt – Taucher im Einsatz

Eine aktuelle Meldung aus Jelsa sorgt derzeit für Beunruhigung: wie mehrere Onlineportale berichten, wurden im Bereich eines öffentlichen Parks, eine Handgranate und mehrere Patronen entdeckt.

Ein gefährlicher Fund im Wasser

Was wie eine Szene aus einem Krimi klingt, wurde für die Bewohner von Jelsa bittere Realität. Wie das Portal morski.hr berichtet, wurde das Kriegsmaterial in einem kleinen Bach gefunden, der das Gebiet durchzieht und unmittelbar danach ins Meer mündet. Besonders besorgniserregend ist der Fundort nicht nur wegen der Nähe zum Park, in dem viele Kinder spielen, sondern auch wegen der Lage im Wasser, die die Bergung erschweren kann.

Großaufgebot: Taucher suchen nach weiterer Munition

Um sicherzustellen, dass sich nicht noch mehr gefährliche Gegenstände im Schlamm oder unter der Wasseroberfläche verbergen, findet heute eine großangelegte Suchaktion statt. Spezialtaucher der Polizei kommen zum Einsatz, um den Bachabschnitt und das angrenzende Gelände gründlich abzusuchen. Die Behörden nehmen den Vorfall sehr ernst und wollen jedes Risiko für die Bevölkerung ausschließen.

Die Gefahr aus der Vergangenheit

Es ist leider kein Einzelfall, dass in Kroatien auch Jahrzehnte nach den Konflikten der 90er Jahre noch immer Blindgänger oder versteckte Waffenlager auftauchen. Oft sind diese Gegenstände durch die lange Lagerung im Freien oder im Wasser extrem instabil und damit unberechenbar.

Die örtliche Polizei hat den Bereich um den Bach weiträumig abgesperrt. Die Experten für Kampfmittelbeseitigung werden die Granate und die Patronen nach der Bergung kontrolliert vernichten.

Was tun bei einem Munitionsfund?

Dieser Vorfall ist eine wichtige Mahnung. Sollten Sie jemals auf verdächtige Gegenstände stoßen – ob im Wald, am Strand oder in einem Gewässer – beachten Sie diese Regeln:

  1. Nicht berühren: Bewegen Sie den Gegenstand niemals! Wasser oder Korrosion machen Sprengmittel oft noch empfindlicher.
  2. Abstand halten: Verlassen Sie sofort den Gefahrenbereich.
  3. Notruf 112 /192 / 193: Informieren Sie umgehend die Polizei.
  4. Andere warnen: Verhindern Sie, dass Passanten oder spielende Kinder sich dem Fundort nähern.

Dank der Aufmerksamkeit der Bürger konnte Schlimmeres verhindert werden. Wir halten euch über die Ergebnisse des heutigen Tauchereinsatzes in Jelsa auf dem Laufenden. Hoffentlich kann der Park bald wieder ohne Sorgen als Ort der Erholung genutzt werden.

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