Opat: Der Wächter am Tor zum Kornaten-Nationalpark

Wer von Süden aus die Segel in Richtung der Kornaten setzt, kommt an einer markanten Landmarke nicht vorbei: dem Opat.
Er markiert den südöstlichsten Punkt der Hauptinsel Kornat und ist für viele Skipper weit mehr als nur ein Navigationspunkt – er ist das emotionale Eingangstor zu einer Welt aus Stein, Salz und unendlicher Freiheit.

Der „Abt“ der Inselwelt

Wusstet ihr, woher der Name kommt? Opat bedeutet übersetzt „Abt“. Betrachtet man den Berg von der Seeseite aus, erinnert seine kahle, rundliche Form an das Haupt eines Mönchs mit der typischen Tonsur (dem Haarkranz). Ein würdevoller Name für einen Berg, der seit Jahrtausenden über die Einfahrt in das Archipel wacht.

Der Aufstieg: 109 Meter pures Panorama

Wir sagen es unseren Gästen immer wieder: Packt die Wanderschuhe ein, nicht nur die Bootsschuhe! Der Opat ist mit seinen 109 Metern kein Riese, aber der Aufstieg hat es in sich und belohnt jeden Schweißtropfen.

  • Dauer: In etwa 20 bis 30 Minuten erreicht ihr den Gipfel.
  • Der Weg: Ein typisch kornatischer Pfad – steinig, karg und von der Sonne geküsst. Festes Schuhwerk ist hier absolute Pflicht.
  • Das Erlebnis: Oben angekommen, liegt euch die Adria buchstäblich zu Füßen. Nach Osten blickt ihr weit über das glitzernde Murter-Meer, nach Westen entfaltet sich das faszinierende Labyrinth der 89 Kornaten-Inseln.

Hard Facts für euren Landgang

  • Geografie: Der Berg ist über eine nur 150 Meter schmale Landzunge mit der Hauptinsel Kornat verbunden.
  • Beste Zeit: Nutzt die frühen Morgenstunden oder die „Goldene Stunde“ vor Sonnenuntergang. Wenn das Licht die hellen Kalksteine rötlich färbt, ist die Atmosphäre fast magisch.
  • Ausrüstung: Ausreichend Wasser und eine Kamera für das 360-Grad-Panorama sind ein Muss.

Für manch einen ist der Opat der perfekte Ort, um den Kopf frei zu bekommen. Wenn man da oben steht und nur das Zirpen der Zikaden und das ferne Rauschen des Meeres hört, spürt man die wahre Kraft dieser wilden Landschaft.
Es ist der ideale Punkt, um den Alltag endgültig an Land zurückzulassen.

Der Opat ist ein Symbol für das, was wir am Yachting so lieben: Die sportliche Herausforderung in der Natur, gepaart mit Ausblicken, die man sein Leben lang nicht vergisst.
Ja, und wer vom Erlebten Hunger bekommen hat – am Fuße des Opat liegt die gleichnamige Konoba – aber dazu gibt’s in einem anderen Blogbeitrag Näheres 😉

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