Nationalpark Kornaten: regulieren die hohen Preise den Besucherstrom?

“Ich hätte gerne ein paar gute Tipps für schöne Plätze – aber nicht in den Kornaten!”, Worte wie diese bekommen wir in letzter Zeit immer öfter zu hören.
Immer mehr Gäste scheinen durch die Eintrittsgelder, und durch die teilweise hohen Preise in einigen Konobe, verunsichert zu werden!

Kein Wunder, muss man doch mittlerweile für ein durchschnittliches Essen rund 80 Euro pro Person kalkulieren, dazu kommen dann noch – wenn man nicht an der Mole des Restaurants anlegt – die Ticketkosten!

Bei einem 12 Meter Boot sind das laut offizieller Preisliste des NP Kornati nochmal rund 100 Euro zusätzlich – ein stolzer Preis für eine Steinwüste, wie viele Crews meinen!

Nun, des einen Leid – des anderen Freud`!

Die Naturschützer beobachten die Situation mit zunehmenden Wohlwollen:
die große Masse von Booten, die natürlich in vielen Bereichen belastend für das sensible Ökosystem sind, scheinen – zumindest seit der letzten Saison –  auszubleiben.
Und wer sich noch freut, sind die Nautiker denen diese einzigartige, mystische Naturlandschaft, das viele Geld wert ist –
sie können in Zukunft ziemlich sicher sein, die Kornaten ohne störenden Partylärm genießen zu dürfen!

Die einzigen, die derzeit in eine unter Umständen ungewisse Zukunft blicken, sind die Gastronomen!
Werden sie die Auswirkungen der allgemeinen Teuerung weiterhin an die wenigen Gäste weitergeben können?

Teilweise hat man das gastronomische Niveau in den letzten Jahren extrem nach oben geschraubt ( Konoba Levrnaka, Konoba Piccolo, Konoba Smokvica, Konoba Opat, Konoba Mare, oder Konoba Robinson), so weit, dass dieses hohe Level, schwer zu halten sein wird – das wissen auch die Wirte!

Man darf gespannt sein, wie sich die diesjährige Saison entwickeln wird – was jedoch sehr beruhigend ist:
die Natur bleibt diesmal – so scheint es – der Sieger!

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