Wenn die Bura wütet: Tonnenschwere Container landen im Hafenbecken von Rijeka

In Rijeka hat die gestrige Bura für chaotische Szenen und erhebliche Schäden gesorgt. Aktuelle Aufnahmen und Berichte zeigen das Ausmaß der extremen Windböen, die am Mittwoch und Donnerstag sogar schwere Frachtcontainer ins Meer wehten.

Was ist passiert?

Die berüchtigten Bora-Winde, die in der Kvarner-Bucht immer wieder für Extremwetterlagen sorgen, trafen das Hafenbecken von Rijeka mit voller Wucht. Am Visinov-Pier (Visinov gat) wurden drei massive Schiffscontainer von den Orkanböen erfasst und direkt von der Kaimauer ins Meer geworfen.

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Die Folgen des Sturms:

  • Einer der Container sank unmittelbar nach dem Sturz direkt neben der Pier auf den Meeresgrund.
  • Ein weiterer Container wurde von Wind und Wellen quer durch das Hafenbecken bis zur langen Mole (Molo Longo) getrieben. Dort konnte er vorübergehend gesichert und festgemacht werden, bis sich das Wetter wieder beruhigt.

Schnelles Eingreifen der Rettungskräfte Umgehend nach dem Vorfall wurden Hafenschlepper alarmiert, um die im Wasser treibenden Container zu sichern. Das schnelle Eingreifen war entscheidend, um weitere schwere Schäden an der Hafeninfrastruktur oder den vor Anker liegenden Schiffen zu verhindern.

Der Sturm hielt jedoch nicht nur den Hafen in Atem: In der gesamten Stadt Rijeka kam es zu mindestens 16 Feuerwehreinsätzen, da der Wind teils verheerende Schäden anrichtete. Durch die extremen Wetterbedingungen wurden bedauerlicherweise auch zwei Personen verletzt.

Fazit: mit der Bura ist nicht zu spaßen!

Die aktuellen Bilder aus Rijeka zeigen einmal mehr die gewaltige Zerstörungskraft der Natur. Während die Hafenbehörden nun die Bergung des gesunkenen Containers planen und die Aufräumarbeiten in der Stadt anlaufen, hoffen die Einheimischen und die ersten Touristen gleichermaßen, dass sich die Bura bald legt, und es wieder etwas wärmer wird!

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