Zadar-Kanal: gefährliches Treibgut von havariertem Schiff!

Es ist jetzt acht Monate her, dass der Passagier-Katamaran Melita aus nach wie vor ungeklärter Ursache im Zadar Kanal sank.
Derzeit werden von den Gutachtern zwei Szenarien für dem Rumpfbruch favorisiert:

  1. Kollision mit einem treibenden Objekt:  Es wird vermutet, dass das Schiff mit hoher Geschwindigkeit mit einem unbekannten Objekt im Meer kollidierte, das den Rumpf durchbohrte.
  2. Materialermüdung und Welleneinwirkung:  Da das Schiff 40 Jahre alt war, wird untersucht, ob der Rumpf unter dem Druck starker Wellen aufgrund von Materialermüdung oder bereits vorhandenen Mikrorissen nachgegeben hat.

Bis heute wurde der Abschlussbericht der Unfalluntersuchungsbehörde (AIN) über das Katamaran-Unglück der Melita noch nicht offiziell veröffentlicht.

Was jedoch noch zum Problem werden könnte: man möchte es nicht glauben, aber wie das Nachrichtenportal morski.hr berichtet, treiben nach wie vor Wrackteile der Melita im Zadar-Kanal.
In den letzten Tagen wurden eindeutig zuordenbare Elemente des Fähre an die Küste der Insel Ošljak gespült.

Wie viele Teile noch im Meer sind, kann natürlich niemand sagen – jedoch ist – insbesondere mit Schnellbooten – nach wie vor erhöhte Vorsicht angebracht!

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