Kroatiens Küstenwache macht dieses Jahr scharf: bereits im Januar verstärkte Kontrollen!

Es ist bereits in einigen Gesprächen mit Insidern durchgeklungen – heute haben wir erstmals auch einen Beweis: die Beamten der Policija und die Kapetanija werden im Jahr 2026 die Kontrollen um einiges intensivieren
Erstmals werden die Behörden enger kooperieren, und so das Überwachungsnetz feinmaschiger spinnen.

Was auffällt: wir konnten heute im Raum Tribunj erste Kontrollen beobachten – um diese Jahreszeit ein höchst seltener Vorgang 😉

Hier für alle, die den Unterschied der Behörden nicht genau zuordnen können:

1. Lučka kapetanija (Hafenkapitänamt)

Die Kapetanija ist eine zivile Behörde des Ministeriums für Meer, Verkehr und Infrastruktur. Ihre Boote sind meist weiß mit einem blauen Streifen und zwei gekreuzten Ankern als Symbol.

  • Fokus: Nautische Sicherheit, Technik und Verwaltung.
  • Was sie kontrollieren: * Bootsdokumente (Vignette/Permit).
    • Führerscheine (Küstenpatent).
    • Sicherheitsausrüstung (Westen, Feuerlöscher etc.).
    • Einhaltung von Fahrverboten und Gleitflug-Regeln (Abstand zur Küste – die berühmten 300 Meter).
  • Tipp: Sie sind die „TÜV-Prüfer“ der See. Sie führen auch die meisten Rettungseinsätze (SAR) durch.

2. Policija (Pomorska policija – Seepolizei)

Die Seepolizei gehört zum Innenministerium. Ihre Boote sind meist dunkelblau-weiß ober weiß mit der Aufschrift „POLICIJA“.

  • Fokus: Öffentliche Ordnung, Grenzsicherheit und Kriminalität.
  • Was sie kontrollieren:
    • Personaldokumente (Reisepässe/Ausweise).
    • Einhaltung des Schengener Grenzabkommens (Ein- und Ausreise).
    • Alkoholkontrollen (Promillegrenze liegt wie beim Auto meist bei 0,5, für Berufsschiffer 0,0).
    • Prävention von Schmuggel oder illegalem Fischfang.
  • Tipp: Die Polizei darf alles, was die Kapetanija darf, konzentriert sich aber meist auf die Personen an Bord und die Einhaltung von Gesetzen.

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