Es ist wohl eine der faszinierendsten Inseln Kroatiens: Die Insel Jabuka, die kegelförmige Vulkaninsel, rund 70 Kilometer von Vis entfernt. Die Insel ist 96 Meter hoch und wurde 1958 zum geologischen Naturdenkmal erklärt.
Jabuka gehört zusammen mit der Insel Brusnik zu den einzigen Inseln Kroatiens, die vulkanischen Ursprungs sind. Während der Großteil der kroatischen Inselwelt aus hellem Kalkstein besteht, ist Jabuka aus dunklem, magmatischem Gestein (Gabbro) aufgebaut.
Die exponierte Lage macht es nahezu unmöglich an der Insel anzulanden, ankern ist ob der Tiefe nur an zwei Stellen sehr eingeschränkt möglich.
Auf Grund des hohen Magnetitgehaltes des Felsen, spielen magnetische Kompassnadeln verrückt – ein Umstand, der unter Seeleuten seit Jahrhunderten zum Mythos der Insel beiträgt.
Zudem schlagen dort aufgrund des hohen Eisengehalts überdurchschnittlich oft Blitze ein.
Für die Flora und Fauna ist Jabuka ein isoliertes Paradies: hier lebet eine endemische Unterart der Ruineneidechse, die sogenannte schwarze Eidechse, die sich perfekt an den dunklen Fels anpasst, und somit fast unsichtbar ist.
Die Jabuka Nelke ist eine extrem seltene Pflanzenart, die nur in den steilen Klippen wachsen kann, und – jetzt zum Titel unserer Story – Jabuka ist Rückzugsort für Falken!
Auf der Insel nisten Wanderfalken, die schnellsten Vögel der Welt!
In letzter Zeit kam es öfter vor dass Touristen Drohnenaufnahmen machen wollten und der 300 km/h schnelle Vogel hatte was dagegen.
Ergebnis: Drohne am Meeresgrund – Vogel hat seine Ruhe 😉
